Informationsplattform des Bürgerausschusses Roßdorf (BAR)
Aus dem PDF Projektbeschreibung Solarpark Kirchert Version 2.0 der Stadt Nürtingen
Der geplante Solarpark "Kirchert" beschäftigt viele Bürgerinnen und Bürger im Roßdorf.
Bereits in der BAR-Sitzung vom 22. April 2026 stellte die Stadt Nürtingen das Vorhaben erstmals öffentlich vor. Damals wurde das Projekt unter dem Titel „Fläche für Photovoltaikanlage im Roßdorf auf ehemaligem Deponiegelände“ durch den Klimaschutzmanager Stephan Waldner erläutert.
In der damaligen Diskussion wurde der Ausbau erneuerbarer Energien grundsätzlich begrüßt. Gleichzeitig wurde angeregt, die geplante Fläche zu verkleinern und insbesondere den nördlichen Bereich als Rückzugsraum für Wildtiere zu erhalten.
In der BAR-Sitzung vom 1. Juli 2026 wurden anschließend zahlreiche Fragen und Bedenken von Anwohnerinnen und Anwohnern vorgetragen. Über 30 Bürgerinnen und Bürger nahmen an der Sitzung teil. Es entwickelte sich eine intensive Diskussion über Chancen und Auswirkungen des geplanten Solarparks.
Der Bürgerausschuss Roßdorf (BAR) möchte mit dieser Seite eine sachliche Informationsplattform schaffen.
Wichtig:
Der BAR hat dem Solarpark nicht zugestimmt. Das kann er gar nicht.
Es gab hierzu keine Abstimmung des Bürgerausschusses. Dies kann den jeweiligen Sitzungsprotokollen entnommen werden.
Der BAR möchte:
So müssen nicht zahlreiche Bürger dieselben Fragen einzeln an Stadtverwaltung oder Stadtwerke richten.
Fakten zum Solarpark Kirchert
(alles ausschließlich aus offiziellen Unterlagen)
| Thema | Stand |
|---|---|
| Standort | ehemalige Deponie Kirchert |
| Eigentümer Fläche | Stadt Nürtingen |
| Größe | ca. 2 ha (nach Verkleinerung etwas kleiner) |
| Modulanlage | Freiflächen-PV |
| maximale Höhe | ca. 3,5 m |
| Einzäunung | vorgesehen |
| Jahresertrag | ca. 2,2 GWh |
| Versorgung | ca. 500–700 Haushalte |
| Investitionskosten | ca. 1,7 Mio. € |
| Artenschutzgutachten | vorgesehen |
| Bebauungsplan | erforderlich |
Meinungen von Roßdorfern - ungefiltert
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bitte um Berücksichtigung meiner Stellungnahme, siehe Anschreiben im Anhang.
Mit freundlichem Gruß
S.R.
Sehr geehrter Herr Harlos
am Wochenende hatten wir Besuch von einem Stadtrat Mitglied unseres Freundeskreises. Dabei erfuhren wir, dass Sie der Ansprechpartner für das geplante Solarpark-Projekt in Roßdorf
sind.
Wir haben gelesen, was die Bürgervereinigung und die Stadt Nürtingen hinsichtlich eines Solarparks mitten in einem Wohn- und Erholungsgebiet planen.
Der Wald im Bereich Kirchertwald ist ein wichtiges Rückzugsgebiet für Tiere und Menschen. Als Jogger und Sportler wissen Sie sicherlich selbst zu schätzen, welchen Wert die Natur, die
Wälder und die Wiesen in diesem Gebiet haben. Wer an Feiertagen oder Sonntagen hier spazieren geht, kann beobachten, wie viele Menschen die Ruhe und Erholung in dieser Umgebung suchen.
Solche Anlagen werden üblicherweise entlang von Autobahnen oder Schnellstraßen errichtet und nicht in Wohn- und Erholungsgebieten.
Wir haben zudem mit dem zuständigen Jäger gesprochen, der ebenfalls Stadtrat ist. Auch er zeigte sich ersetzt über ein solches Vorhaben.
Wir werden nicht akzeptieren, dass vor unserer Haustür 2,5 bis 3 Meter hohe Zäune errichtet werden !!!
Wir möchten, dass die Wiesen und die Natur in ihrem jetzigen Zustand erhalten bleiben.
Es kann nicht sein, dass eine von Ideologie und Lobbyinteressen geprägte Stadtplanung auf Kosten der Anwohner umgesetzt wird.
Wir hoffen, dass die Bedenken der betroffenen Bürger ernst genommen werden. Sollte dies nicht der Fall sein, werden wir prüfen, welche rechtlichen Möglichkeiten uns zur Verfügung stehen.
Mit freundlichen Grüßen
P.V.
Guten Abend Steffen,
die Anwohner vom Feiningerweg möchten frühzeitig sich mit dem Thema auseinandersetzen und Gegenvorschläge einbringen.Wir möchten hiermit den BAR damit beauftragen, dass unser Anliegen an die Stadt Nürtingen rechtzeitig herangetragen wird.
Bei näheren Fragen gerne melden
Mit freundlichen Grüßen
Der Feiningerweg
Anlage: Kompromiss zum Vorhaben Solarpark.pdf
Fragen & Antworten
1. Blendwirkung
Kann durch die Solarmodule eine Blendwirkung auf Wohnhäuser, Terrassen oder Spazierwege entstehen?
Antwort der Stadt: noch offen
2. Wärmeentwicklung
Können sich Solarmodule stark erwärmen?
Beeinflusst dies das Mikroklima oder angrenzende Wohngebiete?
3. Kaltluftentstehung
Ist untersucht worden, ob die Fläche für die nächtliche Kaltluftbildung wichtig ist?
Gibt es hierzu ein Klimagutachten?
4. Erwärmung der Umgebung
Kann die Anlage die Umgebung stärker erwärmen als die bisherige Wiesenfläche?
5. Wirtschaftlichkeit
Wie wird der Solarpark finanziert?
Welche Zinssätze wurden kalkuliert?
Welche Risiken bestehen?
6. Batteriespeicher
Ist ein Batteriespeicher vorgesehen?
Falls ja:
7. Geräuschentwicklung
Welche Geräusche entstehen durch
Werden die zulässigen Immissionswerte eingehalten?
8. Abstand zur Wohnbebauung
Welche Mindestabstände bestehen?
Warum wurde dieser Standort gewählt?
9. Naherholung
Welche Auswirkungen hat die Einzäunung auf
Sind Ersatzmaßnahmen vorgesehen?
10. Natur- und Artenschutz
Welche Tierarten wurden untersucht?
Welche Ausgleichsmaßnahmen sind vorgesehen?
11. Landschaftsbild
Wie wird die Anlage später aussehen?
Gibt es Visualisierungen?
12. Grundstückswerte
Wurden mögliche Auswirkungen auf angrenzende Grundstücke untersucht?
13. Alternative Standorte
Welche alternativen Standorte wurden geprüft?
Warum wurden diese verworfen?
14. Variantenprüfung
Warum wurde nicht der Vorschlag der Anwohner geprüft, den Solarpark erst ab den Garagen beginnen zu lassen?
15. Bürgerbeteiligung
Wie können Bürger ihre Stellungnahmen einreichen?
Welche Fristen gelten?
Mitmachen
Haben Sie Fragen oder Hinweise?
Sie wohnen im
Dann senden Sie uns Ihre Fragen.: [email protected]
Bitte möglichst
Wir veröffentlichen ausschließlich anonymisierte Fragen.
Quellen
